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peter.roehr@valitudo.de aktualisiert.
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17. Oktober 2025 um 09:09 Uhr #1727
Guten Morgen,
manchmal will man sich was Gutes tun, weiß aber gar nicht so recht, wo einem der Kopf steht.
Dann hat man nicht unbedingt einen detaillierten Ablaufplan im Kopf.
Anstatt sich Übungen zu merken, kann man eine Faszien-Session allgemein formulieren?Ich habe den Eindruck, dass folgende Abläufe fester Bestandteil sind:
* Gliedmaßen kreisen und schwenken
* Ausfallsschritte
* Liegestütze an der Wand
* Ausrollen der Beine
* Ausrollen des Rückens und des Gesäßes
* Ausklang, NachspürenDabei stets
-> Richtung/Winkel ändern
-> Körper verdrehen, neigenIst das so richtig bzw. vollständig?
Bin für Anregungen/Ergänzungen dankbar.Viele Grüße
Michael -
17. Oktober 2025 um 16:59 Uhr #1729
Hallo Michael,
vielen Dank für deinen Beitrag und deine aufmerksame Zusammenfassung – man merkt, dass du dich intensiv mit den Inhalten beschäftigst.
Du hast völlig recht: Die von dir genannten Elemente bilden im Prinzip den typischen Rahmen einer Faszien-Session ab. Im Kurs werden die einzelnen Bereiche bewusst abwechselnd behandelt, da das Faszienrollen maximal 25 % der gesamten Einheit ausmachen darf – das ist eine klare Vorgabe der Krankenkassen. Der Fokus soll immer auf einem ganzheitlichen Körpergefühl liegen, nicht nur auf dem Rollen selbst.
Theoretisch kannst du natürlich auch den ganzen Körper abrollen, wenn du das möchtest. Das ist aber sehr zeitintensiv – und aus Trainingssicht gar nicht nötig. Sinnvoller ist es, dir für jede Session gezielt die Körperbereiche vorzunehmen, die sich an diesem Tag besonders beansprucht oder verspannt anfühlen. So arbeitest du bedarfsgerecht und vermeidest Überlastung.
Dein Ablauf ist also im Prinzip völlig richtig – kleine Ergänzungen wären vielleicht noch:
• Kurze Mobilisation der Wirbelsäule (z. B. sanftes Einrollen/Abrollen des Rückens)
• Zwischendurch kleine Bewegungsimpulse oder sanftes Wippen, um die Durchblutung zu fördern
• Und am Ende – wie du schon schreibst – immer ein Nachspüren, damit das Nervensystem die Entspannung auch wahrnimmtInsgesamt ist dein Ansatz sehr gut – du darfst das ruhig flexibel halten. Die Einheiten sollen ja in erster Linie Wohlbefinden fördern und nicht wie ein starres Trainingsprogramm wirken.
Viele Grüße
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