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Hallo Michael,

vielen Dank für deinen Beitrag und deine aufmerksame Zusammenfassung – man merkt, dass du dich intensiv mit den Inhalten beschäftigst.

Du hast völlig recht: Die von dir genannten Elemente bilden im Prinzip den typischen Rahmen einer Faszien-Session ab. Im Kurs werden die einzelnen Bereiche bewusst abwechselnd behandelt, da das Faszienrollen maximal 25 % der gesamten Einheit ausmachen darf – das ist eine klare Vorgabe der Krankenkassen. Der Fokus soll immer auf einem ganzheitlichen Körpergefühl liegen, nicht nur auf dem Rollen selbst.

Theoretisch kannst du natürlich auch den ganzen Körper abrollen, wenn du das möchtest. Das ist aber sehr zeitintensiv – und aus Trainingssicht gar nicht nötig. Sinnvoller ist es, dir für jede Session gezielt die Körperbereiche vorzunehmen, die sich an diesem Tag besonders beansprucht oder verspannt anfühlen. So arbeitest du bedarfsgerecht und vermeidest Überlastung.

Dein Ablauf ist also im Prinzip völlig richtig – kleine Ergänzungen wären vielleicht noch:
• Kurze Mobilisation der Wirbelsäule (z. B. sanftes Einrollen/Abrollen des Rückens)
• Zwischendurch kleine Bewegungsimpulse oder sanftes Wippen, um die Durchblutung zu fördern
• Und am Ende – wie du schon schreibst – immer ein Nachspüren, damit das Nervensystem die Entspannung auch wahrnimmt

Insgesamt ist dein Ansatz sehr gut – du darfst das ruhig flexibel halten. Die Einheiten sollen ja in erster Linie Wohlbefinden fördern und nicht wie ein starres Trainingsprogramm wirken.

Viele Grüße